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🚴Ein Mountainbike-Ausflug mit Folgen

Peter S. ist seit Jahren passionierter Mountainbiker und verbringt viele Wochenenden in den Bergen. Doch eines Tages passiert das Unvorstellbare: Beim Befahren eines anspruchsvollen Trails übersieht er eine Wurzel, verliert die Kontrolle und stürzt schwer. Zum Glück hat ihn ein Freund begleitet, der sofort die Bergrettung ruft. Nach bangen Minuten trifft diese ein und bringt Peter S. sicher aber schwer verletzt in das nächste Krankenhaus. Die Diagnose ist verheerend. Eine komplizierte Wirbelsäulenfraktur, die eine sofortige Operation erfordert. Nach der OP ist klar: Peter S. wird lange ausfallen. Sein behandelnder Arzt prognostiziert eine monatelange Reha. Ob eine vollständige Genesung überhaupt möglich ist, ist noch unklar. Peter S. ist am Boden zerstört. Doch zumindest hat er mit einer privaten Unfallversicherung vorgesorgt. Diese stellt ihm nach dem ersten Informationsaustausch eine einmalige Invaliditätsleistung in Höhe von 250.000,- € in Aussicht – aber nur, wenn ein dauerhafter S...

💶 Eine Schüler-BU? Wer braucht den sowas?

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ John F. Kennedys weise Worte treffen es auch heute noch auf den Punkt. Was ebenfalls ziemlich ins Geld gehen kann: Eine zu spät abgeschlossene Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Wurde bereits mit einer Berufsausbildung begonnen, wird’s teurer – ganz besonders, wenn die Entscheidung z.B. auf einen Beruf im kreativen, handwerklichen oder Pflege-Bereich gefallen ist. Daher kann sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung schon vor dem ersten Job auszahlen - und auch vor dem Freiwilligen Sozialem Jahr (FSJ) Hören wir einfach mal in ein Gespräch während dem Elternabend zwischen Eltern hinein 👩 Klar haben wir eine Schüler-BU für unser Kind abgeschlossen.  Die schützt nicht nur unser Kind, sondern sichert auch uns im Ernstfall finanziell ab. 💁 Was soll das bedeuten? Wie kommt ihr darauf? 👩 Zum einen schützt sie unserem Kind bereits jetzt nicht nur das Einkommen durch die wesentlich günstigeren Be...

📰Newsletter: BGH-URTEIL: GENERALKLAUSEL OBLIEGENHEITEN IST GÜLTIG

 Nun ist es amtlich: Die Verpflichtung, gesetzliche, behördliche oder vertraglich vereinbarte  Sicherheitsvorschriften einhalten zu müssen, verstößt nicht gegen das Transparenzgebot! In den Bedingungen vieler privater und gewerblicher Sachversicherungsverträge findet sich ein Passus, dass gesetzliche, behördliche oder vertraglich vereinbarte Sicherheitsvorschriften einzuhalten sind. Solche Klauseln sind umstritten und wurden in der Vergangenheit von Gerichten als intransparent und unwirksam bewertet. Eine Leistungskürzung oder -verweigerung war dem Versicherer dann nicht möglich. Diese Zeiten sind nun weitestgehend vorbei, denn der Bundesgerichtshof urteilte, dass eine solche Klausel in den Bedingungen für den Versicherungsnehmer nicht intransparent sei (Urteil vom 25.09.2024 – IV ZR 350/22). Im konkreten Fall ging es um einen Brand, der über die  Wohngebäudeversicherung reguliert werden sollte. Nach einer Vorschussleistung in Höhe von 100.000 Euro verweigerte das Versich...

📰Newsletter: BARGELD UND UNTERVERSICHERUNG

 Die Wirksamkeit der gewerblichen Sachversicherung steht und fällt mit der richtigen  Versicherungssumme. Ist diese zu niedrig angesetzt, droht eine Unterversicherung, die im Schadenfall schwerwiegende finanzielle Folgen nach sich ziehen kann. Dieses Risiko kann besonders gravierend  werden, wenn nach einer Schadenmeldung bzw. der Entschädigungszahlung durch den Versicherer nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um beispielsweise dringend benötigtes Inventar neu anzuschaffen. Unterversicherung kann schnell ohne böse Absicht entstehen: Ein außerplanmäßiger Vorratskauf, neue Maschinen oder eine unerwartete Lagerung größerer Bestände können schnell zu einem höheren Gesamtwert im Unternehmen führen. Ähnlich auch beim Thema Bargeld: Hier gelten die Sublimits, die sich danach richten, wie das Bargeld verschlossen ist. Das Geld muss beispielsweise nachts aus der Kasse entfernt und in einem Safe oder einem verschließbaren Ort gelagert werden. Ist dem nicht so ...

📰Newsletter: VORSICHT, ZERBRECHLICH!

Hierzulande ist die Verschuldenshaftung (wer einem Dritten Schaden zufügt, ist zur Zahlung von  Schadenersatz und/oder Schmerzensgeld verpflichtet) gesetzlich geregelt. Es gibt allerdings Ausnahmen, in denen sie nicht zur Anwendung kommt. Ein jüngstes Gerichtsurteil befasste sich mit einem solchen Fall, bei dem ein Kind nach intensivem Spiel auf einem Spielgerät vor einem Geschäft die Balance verlor und gegen ein Schaufenster fiel. Das Schaufenster wurde dabei stark beschädigt. Das Gericht war der Auffassung, dass das Kind für den entstandenen Schaden nicht haftbar gemacht werden könne, da keine schuldhafte Verursachung vorlag. Der betroffene Ladenbesitzer muss als Konsequenz die Reparaturkosten selbst tragen. Schaufenster sind oft besonderen Risiken ausgesetzt, sei es durch Unfälle, Vandalismus oder  ungewöhnliche Ereignisse wie im beschriebenen Fall. Da der Aufschub einer Reparatur oft undenkbar ist, erweist sich eine Glasversiche...

📰Newsletter: EIN STARKES DUO: BHV UND CYBER-SCHUTZ

Während klassische Haftungsrisiken im Betriebsalltag größtenteils bekannt sind, rücken mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien und der EDV auch Cyber-Risiken in den Fokus. Eine effektive Absicherung gegen beide Risikobereiche, die oftmals nah beieinander liegen, wird damit künftig für Firmen unverzichtbar, um rechtliche und finanzielle Folgen zu minimieren. Eine leistungsstarke Betriebshaftpflichtversicherung (BHV) bleibt dabei ein essenzieller Bestandteil der Unternehmenssicherheit, welcher sowohl viele „analoge“ wie auch „digitale“ Haftungsrisiken abdeckt. Sie greift dann, wenn durch einen Fehler (z. B. durch Mitarbeiter) Schäden bei Dritten (z.B. Kunden) entstehen. Wenn beispielsweise beim Versenden von Angeboten oder anderen E-Mails Viren „mitreisen“, sich anschließend im Empfängerrechner festsetzen und daraufhin das System außer Gefecht setzen, kann das nicht nur für schlechte Stimmung, sondern auch für eine Schadenersatzforderung beim...

📰 NICHTS IST BESTÄNDIGER ALS DER WANDEL

Unsere Aufgabe als Versicherungsmakler besteht per Gesetz darin, allein Ihre Interessen zu vertreten und Versicherungslösungen für Sie finden, die zu Ihrer Risikosituation passen. Teilen Sie uns daher bitte immer umgehend mit, wenn sich etwas ändert, damit wir auch bereits bestehende Verträge prüfen und aktualisieren können. Seien es personenbezogene Veränderungen wie der Beginn oder das Ende einer Berufsausbildung/Schule oder eines Studiums, die Aufnahme von Verwandten in den Haushalt, eine Heirat, die Geburt Ihres Kindes oder sachbezogene Veränderungen wie Änderungen in der Kfz-Nutzung, ein Hausbau/Immobilienerwerb oder die Anschaffung von (Wert-)Gegenständen. All diese und ähnliche Veränderungen können auch die Notwendigkeit von Anpassungen in Ihrem Versicherungsbedarf mit sich bringen: Beispielsweise können Neuanschaffungen im Wohnbereich die ermittelte Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung übersteigen, weshalb unter Umständen kein Versicherungsschutz mehr im Schadenfall bes...