🏥Heimplatz kaum bezahlbar: Kann ich dem Kosten-Albtraum bei der Pflege vorbeugen?
Quelle: BILD-Tabelle: So entlastet die Zusatzversicherung, wenn Sie zum Pflegefall werden
Berlin – Alarmierende Zahlen zur Pflege! Wer im Heim gepflegt werden muss, zahlt einen immer größeren Anteil aus eigener Tasche – trotz Pflegeversicherung. Mit einer Zusatzversicherung lassen sich die Kosten aber drücken – und die Rente etwas schonen.
Für viele Rentner wird ein Platz im Heim zur finanziellen Zerreißprobe. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur einen Teil der Pflegekosten. Sie deckt die Pflege selbst, aber nicht vollständig die Personal-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten.
Der Eigenanteil, den Betroffene selbst stemmen müssen, liegt im ersten Jahr bei 85 Prozent der Kosten – das macht laut AOK im Schnitt 3204 Euro, der Verband der Ersatzkassen (vdek) rechnet sogar mit 3245 Euro. Im zweiten Jahr übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung 30 Prozent der Kosten, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.
Dennoch bleibt mit gesetzlicher Rente und Erspartem oft eine Lücke bei der Finanzierung. Rund jeder dritte Heimbewohner ist auf zusätzliche Hilfe vom Sozialamt angewiesen. Was können Versicherte tun, um sich frühzeitig gegen die finanziellen Risiken der Pflege abzusichern? Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorsorgen. Sie greift dort, wo die gesetzliche Pflegeversicherung endet.
Wer schon im jungen Alter eine solche Versicherung abschließt, kann mit relativ geringen monatlichen Beiträgen dafür sorgen, dass er im Pflegefall seine Rente zu einem guten Teil entlastet. Je älter der Versicherte bei Vertragsabschluss ist, desto höher ist das Risiko, dass er pflegebedürftig wird, daher sind die Prämien höher.
Beispiel: Wer schon mit 30 Jahren 68,80 Euro im Monat in eine Pflegezusatzversicherung einzahlt, kann – sollte er später gepflegt werden müssen – mit einem Zuschuss von 100 Euro am Tag rechnen (macht bei 30-Tages-Monaten 3000 Euro).
Wer erst mit 45 abschließt, muss monatlich 127,10 Euro zahlen, um den gleichen Zuschuss zu bekommen.
Das berechnete die „Allianz“ für BILD.
Der Versicherer fordert Steuer-Vorteile für die Pflegezusatzversicherungen! Eine Allianz-Sprecherin zu BILD: „Damit Menschen im Pflegefall finanziell gut abgesichert sind, ist private Vorsorge wichtig. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn der Staat Beiträge zu Pflegezusatzversicherungen steuerlich fördert – zum Beispiel, indem sie in der Einkommensteuererklärung absetzbar sind.“
Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne!
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